Anholt: "Eine Tragödie für die Marke Amerika" Episode | dw-world.de: Deutsche Welle Blog
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Anholt: "Eine Tragödie für die Marke Amerika"
Play Now -->DATE : Fri, 05 Nov 2004 02:59:21 -0600Entered in Database : 2004-11-05 03:59:21length : 5769627 Link to the Show / Show NotesIch bin überrascht, wie viele PR-Mitarbeiter amerikanischer Unternehmen mir heute private emails geschickt haben, um ihr Bedauern über das Wahlergebnis auszudrücken. Den großen amerikanischen Markenartikelherstellern liegt Amerikas Image in Europa offensichtlich (und aus verständlichen Gründen) am Herzen. Ich habe zu diesem Thema nun gerade ein Interview mit Simon Anholt geführt.Anholtist nach Ansicht des "Economist" einer der weltweit führenden Experten für das Image-Marketing ganzer Nationen, er berät unter anderem auch die Regierung Tony Blairs. Pünktlich zur US-Wahl erschien sein jüngstes Buch "Brand America - The Mother of all Brands". Anholt hatte eigentlich gehofft, daß die "Firma Amerika" am 2. November ihren "Geschäftsführer" austauschen würde. "Was jetzt aber mit der Marke Amerika geschieht", sagt Anholt, "ist eine Tragödie".Amerikanische Unternehmen, so Anholt weiter, haben sich jedoch schon seit einigen Jahren auf einen möglichen Imageverfall Amerikas vorbereitet. Die Strategie: Lokalisierung. "Coca Cola, beispielsweise, hatte vor einigen Jahren nur eine Marke", sagt Anhold, "heute besitzt Coca Cola rund 400 verschiedene Marken in etwa 200 Ländern und viele dieser Marken sind absichtlich nicht mehr als amerikanisch erkennbar."Interview Simon Anholt, (Englisch, 13'40 min)Real Audio StreamWindows Media Streammp3-Download, 5,5 MB (rechter Mausklick) Play in your Iphone
Ich bin überrascht, wie viele PR-Mitarbeiter amerikanischer Unternehmen mir heute private emails geschickt haben, um ihr Bedauern über das Wahlergebnis auszudrücken. Den großen amerikanischen Markenartikelherstellern liegt Amerikas Image in Europa offensichtlich (und aus verständlichen Gründen) am Herzen. Ich habe zu diesem Thema nun gerade ein Interview mit Simon Anholt geführt.Anholtist nach Ansicht des "Economist" einer der weltweit führenden Experten für das Image-Marketing ganzer Nationen, er berät unter anderem auch die Regierung Tony Blairs. Pünktlich zur US-Wahl erschien sein jüngstes Buch "Brand America - The Mother of all Brands". Anholt hatte eigentlich gehofft, daß die "Firma Amerika" am 2. November ihren "Geschäftsführer" austauschen würde. "Was jetzt aber mit der Marke Amerika geschieht", sagt Anholt, "ist eine Tragödie".Amerikanische Unternehmen, so Anholt weiter, haben sich jedoch schon seit einigen Jahren auf einen möglichen Imageverfall Amerikas vorbereitet. Die Strategie: Lokalisierung. "Coca Cola, beispielsweise, hatte vor einigen Jahren nur eine Marke", sagt Anhold, "heute besitzt Coca Cola rund 400 verschiedene Marken in etwa 200 Ländern und viele dieser Marken sind absichtlich nicht mehr als amerikanisch erkennbar."Interview Simon Anholt, (Englisch, 13'40 min)Real Audio StreamWindows Media Streammp3-Download, 5,5 MB (rechter Mausklick)
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